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Vorlesewettbewerb 2012 Schulentscheid
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Paula Graap (6R2) und Johanna Zicha (6G2) vertreten die KGS beim Regionalentscheid im Frühjahr 2013!
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Am Mittwoch, dem 5. 12. 2012, fand der Schulentscheid des diesjährigen Vorlesewettbewerbs in der Schulbibliothek der KGS statt. Zu diesem Wettbewerb traten die Siegerinnen und Sieger der sechsten Klassen an:
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Victoria Genco (6H1), Stine Förthmann (6H2) und Finn Witulski (6R1) sowie Paula Graap (6R2) und Lucie Jess aus der 6R3 traten neben Marie Liepa (6G1), Johanna Zicha (6G2) sowie Tessa Bode aus der 6G3 an. Alle hatten sich bereits in den Klassenwettbewerben durchgesetzt.
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Den Einstieg erleichterte Shelly Anabell Höne, die Vorjahressiegerin aus der 7G2. Sie berichtete von ihren Erfahrungen beim Regionalwettbewerb in Garbsen und gab eine Lesekostprobe zum Besten.
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Danach lasen die acht Teilnehmenden ihre selbst ausgewählten und vorbereiteten Leseproben vor. Es wurden ganz unterschiedliche Bücher vorgestellt. Bei den Vorträgen und Leseproben zeigte sich, dass sich alle wirklich gut vorbereitet hatten. Das Publikum hörte entsprechend aufmerksam zu und sparte nicht mit Applaus.
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Nach einer kurzen Pause mit Mandarinen und Süßem für alle ging es mit dem zweiten Teil des Vorlesewettbewerbs weiter: Die Teilnehmer mussten jetzt einen Fremdtext lesen. Diesmal waren es Auszüge aus dem Jugendbuch „Miss Braithwhistle kommt in Fahrt“ von Sabine Ludwig, in dem es um eine englische Austauschlehrerin geht, die durch ihre ungewöhnlich geheimnisvolle Art die lebhaften Schülerinnen und Schüler einer Klasse verzaubert.
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Die Jury setzte sich neben Frau Barthelmie von der Bibliothek aus den Oberstufenschülern Jella Misera und Pascal Pudlowsky (Jg. 11), sowie den Deutschlehrerinnen Frau Lingner, Frau Malade und Frau Seidel als Fachbereichsleitung zusammen. Den Wettbewerb gewann schließlich knapp Paula Graap aus der 6R2, die besonders bei dem Fremdtext punkten konnte. Den zweiten Platz belegte Johanna Zicha aus der 6G2. Diese beiden Schülerinnen werden die KGS nun im Regionalwettbewerb in Garbsen vertreten, der im Februar 2013 stattfinden wird. Da die Leistung zweier Teilnehmerinnen sehr eng beieinander lag, entschloss die Jury sich schließlich, einen Platz zweifach zu vergeben: Victoria Genco aus der 6H1 und Marie Liepa (6G1) teilten sich den 3. Platz.
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Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich vom Büchertisch ein Buch aussuchen und erhielten von Herrn Dowerk und Herrn Hunfeld neben der offiziellen, etwas farblos in grau gehaltenen, Urkunde auch noch eine von der KGS, für deren Gestaltung die Deutsch- und Kunstlehrerin Nina Brambor verantwortlich ist.
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Vielen Dank an alle Beteiligten - auch an die Cafeteria sowie die Hausmeister, die bei der Verköstigung bzw. Organisation geholfen haben.
(Sid)
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Besuch aus Brasilien an der KGS
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Vom 24.-27. September 2012 waren zwei Mitarbeiter aus dem brasilianischen Partnerprojekt Yorenka Ãtame zu Gast in Neustadt. Mit einem von ihnen gedrehten Film und einer Foto-Präsentation konnten sie eindrucksvoll von der Arbeit der Jugendgruppe „Wächter des Urwaldes“ berichten. Die 20 Jugendlichen betreiben in ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen aktiven Klimaschutz durch Wiederaufforstung. Sie gewinnen Samen von einheimischen Urwaldbäumen – für diese Arbeit müssen Kletterer ca. 30 Meter hoch in die Baumkronen steigen, züchten Setzlinge und pflanzen diese aus. Außerdem übernehmen sie die Pflege von bedrohten Tierarten (Schildkröten, Waldhühner, Bienen etc.), die auf dem Gelänge des Ausbildungszentrums gehalten werden, um sie wieder auszuwildern.
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In Neustadt hatten die zwei Gäste Leo und Chico ein reichhaltiges Programm: an zwei Tagen lag der Schwerpunkt auf der Begleitung von Schulklassen, die durch Mitarbeiter des Regionalen Umwelt-Zentrums Steinhuder Meer in freier Natur aktive Lernerfahrungen zu den Themen Wald- und Gewässerschutz machten. Auch in Brasilien wird Umweltschutzbildung mit Schulklassen betrieben, und so gab es die Möglichkeit, sich über Unterrichtsmethoden auszutauschen. An den zwei anderen Tagen waren Leo und Chico in unserer Schule, berichteten Schulklassen und Lehrergruppen von ihrer Arbeit und diskutierten über Bedingungen und Möglichkeiten des Regenwaldschutzes.
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Ein Höhepunkt war die offizielle Unterzeichnung einer Partnerschaftsvereinbarung mit der KGS. Ziele der Zusammenarbeit sind die Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung und die gegenseitige Wertschätzung der unterschiedlichen Kulturen, was durch einen Dialog vertieft und in praktisches Handeln umgesetzt werden soll. Dementsprechend wurden auch auf einer Dienstbesprechung die weiteren konkreten Schritte der Partnerschaftsarbeit beschlossen.
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Ein weiterer Höhepunkt des Besuchsprogramms war der Brasilien-Projekttag am 27.9., an dem sieben Klassen der Jahrgänge 6 bis 9 teilnahmen. An diesem Tag konnten die Schülerinnen und Schüler zwischen den Themen Indianermythen, brasilianische Tänze, Capoeira, Früchte aus dem Regenwald, Fairer Handel, Kinderarbeit und Internet-Indianer wählen. Am Nachmittag zeigten die Gruppen dann in einer abwechslungsreichen und gelungenen Vorführung ihre Ergebnisse.
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Pressestimmen:
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Finnland 2012
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„Es ist nur möglich, eine andere Kultur richtig kennen zu lernen, wenn man auch echten Kontakt zu Menschen hat und nicht nur Tourist ist. Und das ist eine sehr schöne (finnische) Erfahrung, die ich mitnehmen werde.“ So das Fazit von Ricarda, die in diesem Schuljahr im Rahmen des deutsch-finnischen Schüleraustausches eine Woche in der finnischen Stadt Hämeenlinna verbringen durfte. Bereits zum dritten Mal machte sich eine Schülergruppe der KGS auf den Weg in den hohen Norden, um dort neue Kontakte zu knüpfen, Land und Leute kennen zu lernen und einmal hinter die schulischen Kulissen des hoch gelobten Bildungslandes zu schauen. Gerade dabei machten die Schülerinnen und Schüler aus Neustadt durchaus überraschende Erfahrungen: So war der finnische Unterricht „frontaler“ (Ricarda) als angenommen. Luisa pflichtet ihr bei und stellt fest, dass der „deutsche Unterricht besser ist!“ Moritz haben insbesondere die Stundenpläne gefallen, bei denen die Schüler teilweise „um 11 Uhr Unterrichtsbeginn haben und um 13 Uhr schon wieder nach Hause dürfen.“ Was hat es also auf sich mit dem Bildungssystem am nördlichsten Rande Europas?
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Beim genaueren Hinsehen fällt auf, dass die finnischen Schüler täglich mit immerhin mindestens drei, wenn nicht sogar vier Sprachen konfrontiert werden. Neben Finnisch und der zweiten Amtssprache Schwedisch – ein Relikt aus der 600-jährigen schwedischen Besetzung – brillieren die Finnen in einwandfreiem Englisch und übten sich während unseres Besuchs mit ihren deutschen Gästen schon einmal in der Sprache von Goethe und Schiller. Eine enorme Leistung!
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Und…wenn Finnland einmal nicht die Eishockey-Weltmeisterschaft gewinnen sollte, so sind sie doch weltmeisterlich in der Disziplin „Gastfreundschaft“. Ganz egal, ob es um kulinarische Hochgenüsse, Wellness in der hauseigenen Sauna oder um bloße Fahrdienste ging. Die Gastgeber waren immer zur Stelle und haben sehr zum Gelingen der Woche beigetragen. Erstaunlich war auch die große Anzahl finnischer Sponsoren, die Annu Riekkola, die finnische Austauschlehrerin, aus dem Hut zauberte, um z.B. die Burgführung in der Burg Häme, das Discobowling oder aber das Abschlussfest zu bezahlen. Dieses Fest war für Moritz denn auch „der schönste Moment“, in dem „alle zusammen waren und abends erst in die Sauna und von da aus dann in den kalten See gelaufen sind, um zu schwimmen.“ Zu diesem Zeitpunkt versank die finnische Sonne gerade hinter unendlich wirkenden Wäldern und Seen und krönte eine Woche, die jeder Teilnehmer gewiss mit dankbaren Erinnerungen verbinden wird. Auf ein Wiedersehen im Mai, wenn wir die finnischen Gäste zum Gegenbesuch erwarten!
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| Lars Wellbrock |
Camp Rodowo: deutsch-polnische Begegnung in Masuren
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Vom 15.09. bis zum 21.09.2012 fand im Camp Rodowo in Masuren/Polen eine deutsch-polnische Begegnung zwischen der Klasse 9 G2 der KGS Neustadt und den Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichen Deutschkursen der Marie-Curie-Schule in Sokolow mit ihren Lehrerinnen Frau Artych und Frau Jezowska statt.
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Ziel dieser Begegnung war, dass junge Menschen aus Polen und Deutschland sich besser kennen und verstehen lernen. Der Einfachheit halber wurde beschlossen, sich auf Englisch zu verständigen. Neben einem umfangreichen Programm, in dem in Workshops Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der polnischen und deutschen Kultur herausgearbeitet wurden, war noch Zeit für Exkursionen.
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Die Abende wurden genutzt für ein gemeinsames Grillen am Lagerfeuer, Präsentationen über das Leben in Polen und Deutschland oder eine Disco am letzten Tag. Als es dann am Freitag, den 21.09., hieß, Abschied zu nehmen, waren sich viele Teilnehmer einig, dass die Begegnung gelungen ist und die meisten gerne länger geblieben wären.
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Diese Klassenfahrt der etwas anderen Art wird allen Teilnehmern sicher lange in Erinnerung bleiben!
Zit
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